Tipps: Japanischer Ahorn

Meine Eltern besitzen schon ein paar Jahre lang einen Japanischen Ahorn. Seit ein paar Monaten habe auch ich einen in rot. Leider weiß ich den genauen Titel von denen nicht, aber ich weiß, dass es einer meiner Lieblingsbäume ist, egal in welcher Farbe.

Ich habe mir jetzt in einem extra Blumen- und Bäumekatalog einen anderen bestellen lassen von einer Freundin. Der ist Pink und sieht im Katalog sehr vielversprechend aus. Bin gespannt, wie der live aussehen wird.

Da es schon relativ kalt draußen ist, habe ich ein wenig rum gegooglet und so einiges raus finden können wegen der Pflanzung und so.

Viele raten dazu, dass man ihn nur rauspflanzen sollte, wenn der Boden bzw. die Erde noch weich und nicht gefrohren ist. Einige Leute sind der Meinung, dass man ihn sonst im Keller überwintern lassen sollte. Würde ich persönlich nicht tun, denn ich habe viele Geschichten vieler Leute gelesen und es stand sehr oft da, dass die teuren Bäume im Keller eingehen, da es da viel zu warm ist.

Dann haben auch einige mit Erfahrung verraten, dass man die Japan. Ahorne hoch im Garten pflanzen sollte, es darf nämlich auf gar keinen Fall Wasser „stehen“, sodass sie ständig unter Wasser sind. Man sollte sich einen Platz suchen, der höher im Garten liegt (vielleicht auch mitten auf dem Rasen) und auf jeden Fall braucht er viel Platz zum wachsen. Der Ahorn wächst zwar sehr(!) langsam, aber dennoch wächst er kreutz und quer und benötigt viel Platz für die Zweige und Blätter. Im Schnitt werden sie bis zu 3m hoch.

Im Winter verlieren diese ihre Blätter, das ist ganz normal.
Hat man sich einen rosa, roten, gelben…. Baum zugelegt, und im Frühjahr sprießen plötzlich grüne Blätter heraus, sollte man die grünen schnell wieder gründlich herausziehen! Denn wenn man es wachsen lässt, wird der Baum wahrscheinlich komplett grün und ich denke mal, dass es nicht der Wunsch von euch ist.

Was auch wichtig bei der Pflanzung ist, ist dass der Ahorn am besten halbschattig steht. Denn in der prallen Sonne werden sie meist Bronzefarbig, und im Schatten grün.

Ansonsten sind es sehr entspannte Bäume, die wenig Pflege brauchen. Meine Eltern zum Beispiel lassen ihn einfach nur im Garten stehen und wachsen, und kümmern sich gar nicht drum. Höchstens Urkraut wird um ihn herum entfernt. Einige behaupten sogar, dass Japanische Ahorne im Winter eine Laubdecke erhalten sollte. Auch das tun meine Eltern nicht.

Man könnte sie Düngen, wenn man möchte. Dann aber mit einem Depotdünger und dann im April/ Mai.

Am liebsten stehen die Bäume übrigens im sandigen, humusreichen Boden. Falls das nicht vorhanden ist, dann wäre etwas Gartentorf im Loch zum Vorteil.

Doch nicht nur Gartenbesitzer können sich einen Ahorn zulegen. Nein, denn sie überleben auch auf dem Balkon in einem Topf. Dieser muss jedoch im Winter geschützt werden.

Die beste Zeit zum Triebe schneiden ist übrigens im März. Dann erhält man einen dichten Wuchs.

Ansonsten wünsche ich euch viel Erfolg, dass euer Baum vielleicht sogar ein bisschen schneller wächst, als andere. Mir persönlich gefällt er allerdings gerade so gut, weil er immer so süß und klein bleibt.

beide Bilder: Christian / pixelio.de

Incoming search terms:

This post was written by , posted on Oktober 22, 2011 Samstag at 7:02 am

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.